Der decisionMaker©-Prozess

Die Hypothese: Mit einer Entscheidung wird unter mehreren Optionen immer diejenige mit dem höchsten Nutzen gesucht


Typische Entscheidungssituation: Es müssen mehrere Optionen zur Auswahl stehen

Prozessschritte

decisionMaker© erlaubt es, Entscheidungsprozesse von der Problemformulierung bis zum Umsetzungs-Projektplan durchgängig zu unterstützen. Das geschieht in den vier folgenden Schritten.


Vier Schritte bestimmen den decisionMaker© Prozess.

Die Problemstellung war hier, aus einer Reihe von Investitionsanträgen diejenigen zu bestimmen, die die höchsten Nutzenwerte für das Unternehmen boten.

Schritt I: Istanalyse

Eine Kriterienstruktur mit allen Einflussgrößen auf den Projektnutzen wird mit Hilfe eines linearen Scoring Verfahrens einem Bewertungsprozess unterzogen
Der Gesamtnutzen wird über eine Mindmap in Teilnutzen hinuntergebrochen. Die Erstellung der Mindmap ist ein Kreativitätsprozess, der zu den richtigen Fragestellungen führt. Methodische Vorgaben stellen sicher, dass tatsächlich alle Einflussgrößen auf den Gesamtnutzen erfasst werden.


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Kriterienstruktur zur Ermittlung der Projektnutzens für neue IT Projekte. Die Aufgabenstellung war es hier, für eine Investitionsjahresplanung die Projekte zu identifizieren, die die am besten zum Unternehmensnutzen beitrugen.( [+] kennzeichnet weitere Unterkriterien).

Die Projektnutzenwerte jeder Option werden mit folgenden Eingabeinformationen bestimmt:

  • Gewichtungsfaktoren beschreiben die Bedeutung der einzelnen Kriterien im Entscheidungsprozess des Entscheiders und
  • "Noten" (bzw. Erfüllungsgrade) beschreiben, wie gut oder wie schlecht die Nutzenerwartungen des Entscheiders bei jeder Einflussgröße erfüllt werden. Die so ermittelten Projektnutzenwerte sind eine Kennzahl für die Leistungsstärke einer jeden Option

Die errechneten Projektnutzenwerte sind Kennzahlen für die Leistungsstärken jeder einzelnen Option


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Projektnutzenwerte der unersuchten Projekte. Nur drei genügen den Mindestforderungen. Für die anderen müssen mit decisionMaker© Unterstützung Verbesserungsmaßnahmen entwickelt werden.

Schritte II und III: Entscheidungsunterstützung: Zielsetzungen und Handlungsempfehlungen

decisionMaker© bereitet selbst sehr komplexe Sachverhalte so auf, dass mit einem hohen Maß an Übersichtlichkeit unternehmerische Entscheidungen getroffen werden können. Die Übersichtlichkeit erlaubt es, diese Entscheidungen in Hinblick auf Kosten und zeitliche Wirksamkeiten zu optimieren.
st das Ergebnis der Istanalyse so nicht zufrieden stellend, weil z. B. aus übergeordneten Gründen die Umsetzung des Projektes 3 gefordert wird, müssen für diese Projekt Verbesserungsmaßnahmen entwickelt werden. Derartige Problemstellungen werden von decisionMaker© mit den Schritten II und III folgendermaßen unterstützt: Alle Ergebnisse der Istanalyse werden so aufbereitet, dass in speziell entwickelten Grafiken und Tabellen am Bildschirm mit einem hohen Maß an Transparenz unternehmerische Entscheidungen getroffen werden können. Das Endergebnis ist ein Katalog von Handlungsempfehlungen, der in Bezug auf Kosten und zeitliche Wirksamkeit optimiert werden kann. Dieses ist ein Strategiemix, der auch in entsprechende Strategieplanungen einfließen kann.


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Ein mit decisionMaker© Unterstützung entwickelter Katalog von Handlungsempfehlungen für Projekt 3. Die Umsetzung der Handlungsempfehlung "Motivation" wird in Schritt IV beispielhaft gezeigt

Schritt IV: Umsetzung

Jede Handlungsempfehlung aus Schritt III ist ein Projekt, für dessen Umsetzung kom-plette Projektpläne erstellt werden.
Die Handlungsempfehlungen aus Schritt III sind praktisch Teilziele aus Sicht des Entscheiders. Die werden anhand der internen Prozesse des "Beurteilungsraums" umgesetzt. Jede Handlungsempfehlung ist hierbei ein Projekt. Es können aber auch mehrere Handlungsempfehlungen zu einem Projekt gebündelt werden. Beispielhaft wird nachfolgend ein Projektstrukturplan zur Umsetzung der Handlungsempfehlung "Verbesserung der Mitarbeitermotivation gezeigt. Dieser ist so gestaltet, dass dessen Blätter die Arbeitspakete des entsprechenden Projektplanes sind.


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Projektstrukturplan zur Umsetzung der Handlungsempfehlung "Erhöhung der Mitarbeitermotivation"